Loebstraße: “Holperstrecke” wird endlich erneuert

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mg/sp | 09.02.2015

Bereits im Jahr 2008 ist der Neubau der Loebstraße in Trier-Nord beschlossen worden. Jetzt wird die stark beschädigte Straße nach vielen Problemen endlich in drei Etappen erneuert.

Wer die Loebstraße regelmässig entlang fährt, wird die “Holperstrecke” kaum schätzen. Viele Schlaglöcher und schlechte Fahrbahndecke sind eine harte Prüfung für jeden Stoßdämpfer. “Die Loebstraße hat eine schwierige Geschichte”, so OB Klaus Jensen beim offiziellen Spatenstich. Denn durch Einsprüche von Anliegern ist das Projekt zuerst verhindert worden. Vor allem die Industriebetriebe an der Loebstraße hatten sich gegen die Radwege und eine schmalere Fahrbahn gewehrt. Kaum ein Projekt ist in den vergangenen Jahren derart intensiv und ausgiebig diskutiert worden wie der geplante Straßenausbau im Norden der Stadt. Auch Probleme mit der Bewilligung der Zuschüsse verzögerten das Projekt. Klaus Jensen freut sich, dass jetzt kurz vor Ende seiner Amtzeit der Baubeginn für Anfang März vorgesehen ist. “Das wird noch erledigt”, hatten sich Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani und Klaus Jensen in Bezug auf die Loebstrasse geschworen. 580 Meter ist der beabsichtigte erste Bauabschnitt zwischen Pfalzeler Eisenbahnbrücke und der Loebstrasse 14. Etwa ein Jahr ist für den Abschnitt an Bauzeit vorgesehen.

Fahrbahn wird verringert, Radwege entstehen

Zwei Millionen Euro betragen die Investitionskosten für den ersten Abschnitt. 875.000 Euro trägt die Stadt selber und 1.000.000 Euro das Land. Der Rest wird durch Beiträge von Dritten finanziert. Im Zuge der Baumaßnahmen wird es zu einigen Veränderungen kommen. Die Fahrbahn wird von 8,50 Metern auf 6,50 Meter verringert, dafür wird in beide Richtungen ein Fahrradweg entstehen. Am Fahrbahnrand sind abschnittsweise Stellplätze und Standstreifen zum Be- und Entladen von LKWs vorgesehen. Am Freitag, 27. Februar, können sich Interessierte im Tagungszentrum der Handwerkskammer bei einer Informationsveranstaltung über die Baumaßnahme informieren.

Fotos: Greve
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