Endspurt vor der neuen Kyllbrücke

Bau des Kreisels stellt den letzten Akt der größten Straßenbaumaßnahme in Ehrang dar

Nochmals hat schweres Baugerät das Sagen: die Kreiselbaustelle Ecke Kyllstraße/B 422 in dieser Woche

Nochmals hat schweres Baugerät das Sagen: die Kreiselbaustelle Ecke Kyllstraße/B 422 in dieser Woche

(Trier-Ehrang) Die Ehranger und ihr Durchgangsverkehr müssen voraussichtlich Ende Oktober mit der nächsten Verkehrsbeeinträchtigung leben. Seit einer Woche läuft auf der Kyllstraße der Bau des Kreisels am Kopf der neuen Brücke/Einmündung B-422-Ortsumgehung.

Trier-Ehrang. Wo sich seit Monaten täglich Tausende Fahrzeuge von B 422 und Kyllstraße per Ampelregelung den eher mühsamen Weg in Richtung Behelfsbrücke nach Trier bahnten, klafft inzwischen nur noch ein großes Loch. Bagger und Bau-LKW bestimmen die Szene: Hier entsteht der Kreisel am Brückenkopf, wo künftig der Verkehr aus B 422, Kyllstraße und dem Parkplatz an der Sparkasse harmonisch rotieren soll. Doch für diese Harmonie sind zunächst wieder Bauarbeiten erforderlich.
Für die Geschäfte in der Kyllstraße bedeutet dies ohne die täglichen “Durchfahrtskunden” eine neue, aber dann wohl letzte Durststrecke. Die Umleitung aus Richtung Kordel verläuft wie berichtet von der Friedhofstraße über die Ober-, August-Antz-, Garten- und Quinter Straße zur B 53. Aus Richtung Trier gilt wie schon bisher die Umfahrung über Quinter- und Niederstraße zur Oberstraße. Sobald der Unterbau des Kreisels fertiggestellt ist, soll in einem Zug seine Asphaltierung zusammen mit dem Belag der neuen Brückenfahrbahn erfolgen.

Nach Angaben des Trierer Tiefbauamts wird dies Ende Oktober der Fall sein. Voraussetzung ist, dass das Wetter mitspielt. Danach heißt es endlich: freie und ampellose Fahrt in beiden Richtungen über Brücke und Kreisel. An der fast fertigen Brücke werden derzeit von der Duisburger Spezialfirma, die die Stahlträger gebaut hatte, unterhalb der neuen Fahrbahn die stählernen Hilfsstreben entfernt. Diese Arbeiten laufen fast unbemerkt von den oberhalb vorbeikommenden Passanten. Die Stützen waren erforderlich, um während der Betonaushärtezeit der Stahl- und Betonkonstruktion dem Neubau zusätzlichen Halt zu geben.

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