Bäckerstraße und “Im Preul”: In Mayen geht’s voran

Wer in diesen Tagen an der Großbaustelle Bäckerstraße/„Im Preul“ vorbeikommt, der kann schon erahnen, wie die sanierten Straßen im Herbst aussehen werden. Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem Tiefbauarbeiten ausgeführt wurden, hat nun der Ausbau der Straßenoberfläche begonnen. Wenn alles nach Plan geht, werden die Straßen Ende September fertig sein, also noch rechtzeitig vor dem Lukasmarkt, der am 14. Oktober beginnt.

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Die Großbaustelle in der Bäckerstraße und der Straße „Im Preul“ hat die Mayener seit Anfang Februar beschäftigt. Bald sind die Arbeiten fertig. Foto: Andreas Walz

„Wir haben keine Hinweise darauf, dass es noch zu Verzögerungen kommen könnte“, sagt denn auch Katharina Mannes, die bei der Stadtverwaltung Mayen für die Baustelle zuständig ist. Das war im Frühjahr noch anders. „Es gab Verzögerungen beim Tiefbau“, berichtet Mannes. „Aber die konnten wieder aufgeholt werden.“

Gerade beim Tiefbau hat sich die Baustelle, die Anfang Februar eingerichtet worden ist, als herausfordernd dargestellt. Das lag zum einen an der Enge der Straßen und zum anderen an den Versorgungsleitungen und Abwasserkanälen im Untergrund, die ebenfalls größtenteils erneuert worden sind. „Die Leitungen liegen sehr eng beieinander und sind teilweise miteinander verschwenkt“, berichtet Mannes. „Es gibt fast keinen Fleck, an dem keine Leitungen liegen.“ Daher musste viele Arbeiten von Hand gemacht werden – was entsprechend länger gedauert hat.

Doch diese Herausforderungen sind mittlerweile gelöst. Jetzt geht es nur noch darum, die Straßenoberfläche wieder herzustellen. Und damit soll eine spürbare Verbesserung des Straßenbilds einhergehen. Es entstehen „moderne und barrierefreie Straßen, die darüber hinaus auch noch attraktiv aussehen werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Mayen. „Bisher konnten sich Fußgänger – insbesondere Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Rollator oder Rollstuhl – nur stark eingeschränkt und wenig komfortabel dort fortbewegen. Die neue Gestaltung wird Bürgersteige bieten, die für alle Fußgänger breit genug sind, um bequem und ohne die Fahrbahn betreten zu müssen, auf ihnen gehen zu können.“

Beide Straßen werden ebenerdig ausgebaut. Der Gehweg wird also nicht mehr wie vorher durch einen Bordstein abgetrennt, sondern durch andersfarbige Basaltplatten und teils mithilfe von Pollern angezeigt. Auch der Verlauf der Stadtmauer wird mit Basaltplatten nachgezeichnet. Vorgesehen ist zudem, dass auf der rund 245 Meter langen Ausbaustrecke am Ende neun dauerhafte sowie temporär bis zu drei weitere Parkmöglichkeiten geschaffen werden.

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